GIVE ME MORE OF…

Es ist ein MONTAG im Juli 2017…
und einer jener Tage, an denen ich gleich am Morgen sehr viel gesunde Wut in mir habe, dass 10 Leinwände nicht reichen würden, um….;) 

dafür poste ich einen Text über meine Kunst und mein Schaffen > somit  einfach auch bestimmten Menschen in manch hinteren Regionen Niederbayerns das Licht aufgeht, warum und wieso ich KUNST mache und insbesondere mein SO SEIN ab und an polarisierend wirkt; den genau jene Schwarz-Weiss Mentalität ja schon Borniertheit jener MENSCHEN, die immer noch in der Vergangenheit leben und noch schlimmer bewusst an IHR festhalten und eine Ansicht bezüglich Kunst und Kultur erheben, dass es einfach nur zum K….ist;  genau so ein Verhalten und Anfeindung erlebe ich als den größten geographischen Missbrauch an eine Region und insbesondere an jene visionäre Menschen insbesondere uns Künstler, die für ein Weiterwachsen sind….nicht nur auf regionaler, sondern insbesondere vor allem nationaler und internationaler Ebene… Wertschätzung, Respekt, Loyalität, Ehrlichkeit und Toleranz ist es, welches in meinem offenen Weltbild einen Menschen ausmacht und genau dieses GEN fehlt einigen Menschen, da hilft es auch nicht, sich hinter Religion, Politik oder anderen kulturellen künstlerischen Gesinnungen zu verstecken ….

….wieso ich dies schreibe, weil ich wieder einmal Menschen erleben durfte, die versucht haben, ihre persönliche Angst und   ihr negatives Gedankengut   auf meine Kunst und insbesondere mich versuchten zu projizieren …. wie …auf  eine respektlose und nicht gerade wertschätzende Weise…..

Kunst, die polarisiert, hat in meinen Augen etwas ”  gemacht “, d.h. jemanden im Innersten aufgewühlt usw.;  wer sich auf den Dialog einlässt, ist bereichert – wer nicht, bleibt in seiner Warteschleife hängen, auch das ist legitim und ich gestehe das jedem Menschen zu.  

 
und jetzt ein TEXT, der aufzeigt , wie meine Kunst sich ” darstellt und aufzeigt “

Dr. M. Ortmeier
Ausschnitt aus einer Laudatio…
Kulturkreis Freyung-Grafenau e.V., 28. Februar 2015

Petronilla HohenwARTer vereint affirmativen Pop und bissigen Punk …
” Die bildende Kunst zeigt uns die Welt in ihrer Vielfalt. Sie zeigt uns die Welt in ihrem schönen Schein oder ihrer herben Wirklichkeit, sie stellt uns verrückte und wunderbare Gebilde vor Augen oder sie zeigt uns Abgründe auf, in die wir noch nie geschaut haben.
Sie stellt das Unvereinbare nebeneinander, sie bringt uns ein Hier und Jetzt zur Anschauung im Einvernehmen mit der Einsicht, dass eben gerade das nicht, ja nie möglich sein wird, was wir hier im Bild, was wir auf dem Zeichenpapier, auf der Leinwand, auf dem Bildschirm sehen.

Das Sinnlose, das freie Spiel, das Zweckfreie der Kunst erdet und verbürgt eben diese Kunst selbst durch die unzweifelhafte, die evidente Existenz des Werks.Und oft tut die Kunst genau das, was man auf keinen Fall tun darf, weil es ungewohnt ist, weil es ungehörig ist, weil es nicht erlaubt ist: das Schiefe, das Nackte, das Nebeneinander des Unvereinbaren, die ungezügelte Leidenschaft, unerhörte Komplexheit, irritierende Interferenzen, schmerzliche Kontraste – und jetzt sind wir ganz beim Werk der Petronilla Hohenwarter: die Kunst wagt auch ungeniert die das Auge des Feinsinnigen verletzende Nachbarschaft eines amtsstubigen Gelb neben technoidem Magenta, eines grellen Grün neben giftigem Zyan.

In den Gemälden Petronilla Hohenwarters finden wir keine fein gezogenen Linien, keine klaren Grenzen der Farbfelder. Die ausgefranste Spur ihres Pinselhiebs zeugt von einer Leidenschaft, die wir uns in unserer engen Gesellschaft nicht auszuleben erlauben dürfen. Dabei wissen wir genau, dass die Wirklichkeit gerade so nicht ist, wie wir sie erscheinen lassen möchten. Da ist in Wirklichkeit nichts Ton in Ton in unserer Gesellschaft, denn wie oft müssen wir erleben, dass gerade der, welcher uns am freundlichsten und friedlichsten entgegenlächelt und uns mit treuen Augen anblickt, dass eben der das Messer schon hinter seinem Rücken hält, dass der andere das tief verletzende Wort schon auf der Zunge trägt – Kabale hieß das zu Zeiten Friedrich Schillers.

Weil wir das wissen, nehmen wir die graphisch-gestischen Fährten in den Gemälden Petronilla Hohenwarters, die das malerische Ereignis auf ihren farbenfrohen Leinwänden begleiten, stören, konterkarieren, in Frage stellen, und die wir erst beim genaueren Betrachten bemerken – weil wir das wissen, nehmen wir diese „Störung“ der Werke und die Werke als Ganze als Abbild unserer sozialen Existenz wahr. “

 

 

SERIES LOVE
GIVE ME MORE OF….
MIXED MEDIA on CANVAS
200 x 140 x 3 cm
2008

 

MEINE Kunst und dessen Ausdruck muss nicht JEDER MENSCH lieben ….
… die Existenz der Liebe und die darin wohnende Stärke ist hauptsächlich in meinen Werken zum Ausdruck gebracht….halt nicht ganz sweet und konform, wie es allzeit gepredigt wurde und noch ab und an wird …und nicht jeder Mensch ist sich dessen bewusst, dass die Liebe die einzige wahre essentielle UrKraft im Universum ist…

UND ICH liebe ja auch nicht jede Kunst und jeden Kunstschaffenden und auch das ist legitim…

…doch einen Unterschied gibt es –  ich bringe die Bereitschaft mit , mich mit Neuem d.h. auseinanderzusetzen, den so eröffnet es mir als den Betrachter neue Räume und Perspektiven….das ist gelebtes Wachstumskapital und die damit verbundene Ausdehnung ….und wer das kapiert und verinnerlicht  hat, ist einen gewaltigen Schritt in seiner persönlichen Lebensentwicklung weiter…

Habt eine feine
sinnige und wahrnehmende achtsame
Woche Petronilla HohenwARTer


 

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