” Die Kunst ist immer

heilig “ (August Rodin) 

Petronilla HohenwARTer – Botschafterin des geistig.Unter.bewussten,des un.bewusst.Geistigem. Zum Kreativen als dem Schaffen aus dem „Nichts“ © Dr. phil. Bernhard A. Grimm, Scheyern/Obb.

Vollversion > Dr. Bernhard Grimm´s Essay    

Auszug / Summary aus dem Essay …

Summary:
Des Autors – weder Kunst.historiker noch Kunst.philosoph, sondern nur Philosoph Bestreben kann und will hier nicht sein, den erstaunlich rasanten künstlerischen Werdegang von Petronilla Hohenwarter nachzuzeichnen und einzelne Werke und Werkreihen detailliert zu beschreiben – sie wirken (!), in Qualität und Tief.gründigkeit, aus sich selbst heraus -, sondern kühn, aber überzeugt (!), zu behaupten, dass sein eigenes Kunst.verständnis mit dem der Künstlerin kongruent ist, einerseits, und andererseits nachhaltig zu suggerieren, wie und dass sich in ihrem Schaffen genuin KREATIVES realisiert und Gestalt gewinnt, indem „wird“, was ur.sprünglich und geheimnis.umwoben in den Tiefen ihrer Seele, im Ur.grund, im un(ter).bewusst.Geistigem verankert und be.heimat.et ist, als Möglichkeit, die in die Wirklichkeit gehoben werden will. Nur solcherart „Gestalten“ ist der Autor bereit, kreativ zu nennen als „Schaffen aus dem ´Nichts´, aus einer ´Leer.heit´, die zugleich un.endliche Fülle ist“ – genau dies macht – über die handwerkliche Perfektion hinaus – den wahren „Wert“ von Petronilla Hohenwarter aus als einer durch und durch kreativen Künstlerin.

Petronilla Hohenwarters kreatives Gestalten und Wirken sehe ich abschließend so :

 Ihr künstlerisches ICH wird vom geistig.Un(ter).bewussten geradezu überfallartig heimgesucht und nachgerade weg.gespült, d.h.: kollektive und arche.typische Erlebnis.inhalte steigen auf und gerieren Gestalt.werdung, mit anderen Worten: das Ich der Kunst.schaffenden benutzt das riesige Meer des Un(ter).bewussten gewissermaßen als Spiegel ihrer eigenen Personalität, um von diesem ins Un.endliche erweiterten Ich sich selbst in ihrer eigenen Absolutheit bestimmen, tragen und legitimieren zu lassen.

Nur wenn ich ihr künstlerisches Schaffen so sehe, „begreife“, näherhin: er.spüre ich, dass es sich hier nicht um bewusst.Konstruiertes, um ge.zielt.Geplantes und Zweck.orientiertes handelt, sondern: („es“ tönt, „es“ dichtet) „ES“ malt in mir, aus mir heraus, durch mich hindurch – ich bin Gefäß, ich bin Medium, ich bin „Beauftragte“, die ein inneres Sollen er.spürt und daraus Gestalt werden lässt.

Nur so erfasse ich die staunens.werte Kreativität von Petronilla Hohenwarter, nur so die Grandiosität der Wort.bildungen Rilkes, nur so die Genialität von Mozarts „Requiem“: Ein geheimnis.voller IMPETUS greift hier Platz, und man muss ihm „gehorchen“. So fragt denn auch Rainer Maria Rilke in der ersten seiner „Duineser Elegien“ fast zweifelnd, ob er seinen dichterischen Auftrag noch „bewältige“, er spürt, seine Ideen und Eingebungen könnten kommen, „als kündigte alles eine Geliebte in dir an“, und dann fragt er unsicher: „Wo willst du sie bergen,/ da doch die großen fremden Gedanken bei dir / aus- und eingehen und öfters bleiben bei Nacht.“ Kann man nachfolgende Verse er.finden, er.dichten, „bewusst“ konstruieren (und die gleiche Frage stelle ich mir auch bei Petronilla Hohenwarters

„Venus“,

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„Ascension“

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 „Intimacy“

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„Uns überfüllts. Wir ordnens. Es zerfällt. / Wir ordnens wieder und zerfallen selbst. / Wer hat uns also umgedreht, dass wir, / was wir auch tun, in jener Haltung sind / von einem, welcher fortgeht? Wie er auf / dem letzten Hügel, der ihm ganz sein Tal / noch einmal zeigt, sich wendet, anhält, weilt -, / so leben wir und nehmen immer Abschied“ (aus der achten Elegie).

Kniefälliges Danke vor solcher Genialität und vor jeder Kreativität als der intensiv.intimen Begegnung mit geistig.Göttlichem !

peak

 

” Kunstabbildungen sind webkompatibel ( kleine auflösung ) Originale und deren Wirkkraft sind im Atelier und auf Ausstellungen zu erleben ” > P. Hohenwarter 

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